Vertragsgrundlagen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Rufwerk GmbH (nachfolgend „Anbieter") und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Bereitstellung des KI-Telefonassistenten Rufwerk. Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Leistungsumfang
Der Anbieter stellt einen individuell auf den Kunden konfigurierten KI-Telefonassistenten zur Verfügung. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Paket (Starter, Professional, Premium) sowie der individuellen Setup-Vereinbarung. Die Einrichtung erfolgt nach Beauftragung in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen.
§ 3 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf rufwerk.net/preise ausgewiesenen Preise. Setup-Gebühren werden bei Beauftragung fällig, Monatsgebühren jeweils zum Monatsersten im Voraus. Mehrminuten über das Kontingent hinaus werden mit 0,20 € pro Minute abgerechnet. Sämtliche Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
§ 4 Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann vom Kunden monatlich zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Eine Mindestvertragslaufzeit besteht nicht. Innerhalb der ersten 30 Tage ab Live-Schaltung kann der Kunde den Vertrag im Rahmen der Probezeit jederzeit fristlos kündigen.
§ 5 30-Tage-Probezeit
Stellt der Kunde innerhalb der ersten 30 Tage ab Live-Schaltung des Assistenten keinen spürbaren Nutzen fest, kann er den Vertrag fristlos kündigen. Bereits gezahlte Monatsgebühren werden erstattet. Die Setup-Gebühr verbleibt zur Deckung der individuellen Einrichtungskosten beim Anbieter, sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist.
§ 6 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel an. Geplante Wartungsfenster werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt und finden in der Regel außerhalb der Geschäftszeiten statt.
§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der gesondert abgeschlossene Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Sämtliche Daten werden auf Servern in Deutschland gespeichert.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann ist. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.